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Dienstag, 12. April 2011

Artikel des Tages: High-Relaxivity MRI Contrast Agents: Where Coordination Chemistry Meets Medical Imaging

Dieser Artikel ist thematisch im selben Bereich einzuordnen wie der gestrige Artikel. Die Autoren (Chemiker von der University of California in Berkeley und der Armstrong Atlantic State University) fassen darin den aktuellen Forschungsstand bzgl. Gd(III)-basierter Kontrastmittel zusammen, ohne einen kurzen Überblick über die zugrundeliegende chemische Problemstellung auszulassen.

Erschienen ist der Artikel in der internationalen Ausgabe von "Angewandte Chemie" im Jahre 2008, Ausgabe 47, Seiten 8568-8580.

Montag, 11. April 2011

Artikel des Tages: Paramagnetic Metal Complexes as Water Proton Relaxation Agents for NMR Imaging: Theory and Design

Der heutige Artikel des Tages ist schon im Jahre 1987 erschienen, hat aber als umfassende Übersicht über Kontrastmittel für Magnetresonanzbildgebung seine Aktualität nicht verloren.

Auf 27 Seiten gibt Randall B. Lauffer, zur Zeit der Veröffentlichung am Massachusetts General Hospital und an der Harvard Medical School in Boston tätig, einen Überblick über den damals aktuellen Stand der Forschung. Die theoretischen Grundlagen fehlen ebensowenig wie lange Tabellen mit Daten zu den untersuchten Metallverbindungen und Abschnitten über die Ausbreitung der Mittel in vivo. Eine Liste mit 157 Literaturhinweisen ist das Tüpfelchen auf dem i.

Der Artikel erschien 1987 in der Zeitschrift Chemical Reviews, Vol. 87 Nr. 5, Seiten 901-927.

Dienstag, 29. März 2011

Artikel des Tages: Classification and basic properties of contrast agents for magnetic resonance imaging

Carlos F. G. C. Geraldes von der Universität Coimbra (Portugal) und Sophie Laurent von der Universität Mons-Hainaut (Belgien) sind zwei Chemieprofessoren mit langjähriger Erfahrung in der Kontrastmittel-Forschung. Aktuell beschäftigen beide sich mit Kontrastmittel für molekulare Bildgebung.

In dem Artikel aus dem Jahre 2008 haben beide alle damals bekannten MR-Kontrastmittel nach Funktionsweise, Anwendung und anderen Kriterien klassifiziert.

"Classification and basic properties of contrast agents for magnetic resonance imaging" ist im Januar 2009 in der Zeitschrift Contrast Media & Molecular Imaging (Volume 4, Issue 1, p. 1-23) erschienen, die ich hiermit auch in meine Linkliste aufnehme.

Freitag, 26. November 2010

Literatursammlung: Einsatz von SPIO in der NMR

Heute möchte ich einiges an Literatur über den Einsatz von superparamagnetischem Eisenoxid (SPIO) in der NMR vorstellen. Das Hauptanwendungsgebiet liegt im medizinischen Bereich und theoretisch könnte SPIO bspw. irgendwann Gd-DTPA und verwandte Kontrastmittel in der kardiovaskulären MRT ablösen.

Der älteste Artikel zum Thema, den ich auf Anhieb gefunden habe, stammt aus dem Jahre 2001 und ist unter dem Titel Quantitative Analysis of SPIO and USPIO Uptake Rate by Macrophages: Effects of Particle Size, Concentration, and Labeling Time in Proceedings of the International Society for Magnetic Resonance in Medicine, Volume 9, p. 880 erschienen.

Die Zeitschrift NMR in Biomedicine hat im November 2004 die Ausgabe 7 von Volume 17 speziell dem Thema eisen-induzierter NMR in biologischem Gewebe gewidmet:
Special Issue: Iron-fortified MRI: effects and applications of iron-induced NMR relaxation in biological tissues

In derselben Zeitschrift ist im vergangenen Jahr ein Artikel erschienen, in dem die Kontrastmittel Gd-DTPA und SPIO bei einer Feldstärke von 3 Tesla verglichen werden:
Measuring SPIO and Gd contrast agent magnetization using 3 T MRI

Abschließend möchte ich noch den Artikel Scaling of transverse nuclear magnetic relaxation due to magnetic nanoparticle aggregation vorstellen, der im Oktober dieses Jahres in der Zeitschrift Journal of Magnetism and Magnetic Materials, Volume 322, Issue 20, erschienen ist.

Montag, 4. Oktober 2010

Artikel des Tages: Primer on Gadolinium Chemistry

Ich bleibe weiter bei den Grundlagen der MRT und stelle einen kürzlich erschienen Artikel über die Chemie von Gadolinium und gadoliniumhaltigen Kontrastmitteln vor.
Erschienen ist er 2009 im Journal of Magnetic Resonance Imaging, Ausgabe 30, S. 1240–1248.
Die Autoren sind promovierte Naturwissenschaftler und arbeiten an der University of Texas sowie am Massachusetts General Hospital und am Beth Israel Deaconness Medical Center in Boston.

Abstract