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Mittwoch, 27. Oktober 2010

Artikel des Tages: Measurement of Apparent Cell Radii Using a Multiple Wave Vector Diffusion Experiment

Mit dem heutigen Artikel möchte ich eine spezielle Form von Diffusions-NMR vorstellen, im Englischen als "Multiple Wave vector diffusion" bezeichnet.

Die Autoren sind Mitglieder des Fachbereiches Physik, Experimentalphysik 5 sowie der Medizinischen Klinik und Poliklinik I an der Universität Würzburg und des Forschungszentrums "Magnetic Resonance Bavaria" in Würzburg.

Im Abstract heißt es:
It had been previously shown that an idealized version of the two-wave-vector extension of the NMR pulsed-field-gradient spin echo diffusion experiment can be used to determine the apparent radius of geometries with restricted diffusion. In the present work, the feasibility of the experiment was demonstrated in an NMR imaging experiment, in which the apparent radius of axons in white matter tissue was determined. Moreover, numerical simulations have been carried out to determine the reliability of the results. For small diffusion times, the radius is systematically underestimated. Larger gradient area, finite length gradient pulses, and a statistical distribution of radii within a voxel all have a minor influence on the estimated radius.


Erschienen ist der Artikel im April 2009 in der Zeitschrift Magnetic Resonance in Medicine (Volume 61, Issue 4, Seiten 1001–1006).

Sonntag, 17. Oktober 2010

Artikel des Tages: Twenty-five Pitfalls in the Analysis of Diffusion MRI Data

Ich bleibe beim Thema Diffusions-MRT.

Die Autoren Derek K. Jones (Cardiff University Brain Research Imaging Centre CUBRIC, School of
Psychology, Cardiff) und Mara Cercignani (Neuroimaging Laboratory, Santa Lucia Foundation, IRCCS, Rom) schreiben im Abstract ihres im August 2010 in der Zeitschrift NMR in Biomedicine (Volume 23, Issue 7, Seiten 803–820) erschienenen Artikels:

Die Gewinnung zuverlässiger Daten und das Ziehen sinnvoller und robuster Rückschlüsse aus der Diffusions-MRT kann herausfordernd wirken und ist mit vielen Fallstricken behaftet. Der Prozeß der Quantifizierung der Diffusionsindizes und die anschließenden Vergleiche dieser Indizes bei Gruppen von Proben und/oder der Korrelierung der Indizes mit anderen Parametern beginnt bei der Aufnahme der Rohdaten, gefolgt von einer langen Abfolge bildverarbeitender Schritte. Jeder dieser Schritte reagiert empfindlich auf Störungsquellen, was nicht nur die Genauigkeit und Präzision der Daten begrenzt, sondern auch zu erheblichen Fehlern führen kann.

Sie setzten sich zum Ziel, im Artikel alle Verarbeitungsschritte genau zu beleuchten und die jeweiligen Fallstricke zu untersuchen. Einige davon sollten Experten auf diesem Gebiet bekannt sein, sind es aber möglicherweise nicht bei den Anwendern der Diffusions-MRT. Ihnen soll dieser Artikel helfen.

Das PDF kann über diesen Link heruntergeladen werden.